Wir Menschen machen fast alles, um uns besser zu fühlen oder um uns auf jeden Fall nicht schlechter zu fühlen.

Dessen sind wir uns meist nicht bewusst, weil es alle so machen und uns niemand darauf aufmerksam macht.

Wir rennen und machen und kaufen und strengen uns an und rennen immer weiter… und da alle ständig am hinterherrennen von irgendwelchen Zielen sind, fällt es gar nicht auf.

Was?

Dass wir fast alle ständig daran arbeiten, uns besser zu fühlen oder eben auf jeden Fall nicht schlechter.

Nur – warum fühlen wir uns überhaupt schlecht?

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie das wirklich funktioniert, damit Sie sich schlecht fühlen?

Da fallen Ihnen spontan sicherlich einige Dinge oder Situationen ein, warum Sie sich schlecht fühlen können.

Komisch ist bei all diesen Dingen oder Situationen aber doch, dass es andere Menschen gibt, die sich in der gleichen Situation nicht schlecht fühlen?

Wenn es das Ding oder die Situation wäre, dann müssten sich ja alle Menschen in der gleichen Situation gleich schlecht fühlen… was aber nicht der Fall ist.

Ja, klar werden Sie vielleicht sagen, das ist ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich, das macht uns Menschen doch aus.

Wirklich?

Fakt ist, dass es etwas Individuelles sein muss, was dazu führt, dass Sie sich durch die Situation schlecht fühlen.

Aber, was ist dieses Individuelle?

Da fallen Begriffe, wie:

… so bin ich halt

… das bin ich

… so ist mein Charakter

… das ist meine Persönlichkeit

… so ist das eben bei mir

Aber was ist dieses ich, diese Persönlichkeit?

Je mehr Sie merken, dass diese Persönlichkeit völlig irreal, also realitätsfern ist, desto weniger Situationen werden dazu führen, dass Sie sich schlecht fühlen.

Ohne glauben ist es extrem schwierig bis unmöglich sich schlecht zu fühlen.

Unglücklicherweise wird uns seit ewigen Zeiten eingeredet, dass wir als Menschen etwas glauben müssen. Auch heute sind davon noch unzählige Menschen überzeugt (= glauben es). Hauptsächlich ist es hier, dass wir glauben zu wissen.

Wir glauben kollektiv, dass glauben wichtig ist.

Bei genauer Betrachtung ist glauben nur wichtig, wenn wir uns schlecht fühlen und leiden wollen… – denn für alles andere brauchen wir glauben überhaupt nicht.

Durch erlerntes und gewohnheitsmäßiges glauben fühlen wir uns überhaupt erst schlecht… und dann strengen wir uns das ganze Leben an, um uns besser zu fühlen oder auf jeden Fall nicht noch schlechter, als wir es gewohnt sind.

Wir rennen und machen und tun und erwerben viele Dinge und versuchen viele Tätigkeiten, um uns für einen Zeitraum etwas besser zu fühlen.

Aber wenn es überhaupt klappt, dass wir uns besser fühlen, dann ist dies immer nur für einen begrenzten Zeitraum.

Dass es völlig natürlich ist, sich ohne Ende grundlos wohl zu fühlen, entgeht der auf glauben aufgebauten Persönlichkeit komplett.

Beispiele:

  • Sie haben einen Schulabschluss/ Ausbildung / Studium gemacht

… wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?

  • Sie kaufen etwas Besonderes zu essen, zum Anziehen, ein neues Auto, ein neues Haus … wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?
  • Sie haben eine weitere Karrierestufe erklommen, einen besser bezahlten Job erhalten… wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?
  • Sie haben den Partner / die Partnerin gewechselt… wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?
  • Sie haben endlich das Geld, welches Sie immer haben wollten … wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?
  • Sie haben einen langersehnten Urlaub gemacht… wie lange haben Sie sich dadurch besser gefühlt?

Wenn Sie ehrlich hinschauen, hat sich seit etwa Ihrem 20. – 25. Lebensjahr – oder schon früher – bis heute das durchschnittliche Jahres-Lebensgefühl, egal was Sie gemacht, erreicht, gekauft haben und heute besitzen und wie und wo Sie wohnen und mit wem Sie zusammen sind… – kaum geändert.

Bei den meisten Menschen tritt dann so zwischen 40 und 55 oder auch schon früher immer mehr Frustration auf, weil all die Dinge, die Sie so angestrengt versucht haben zu erreichen, um sich besser zu fühlen, nicht wirklich funktioniert haben.

Dies ist deshalb, weil sich die Intensität der ursächlichen Glauberei nicht geändert hat.

Glauberei? Ja – Glauberei.

Denn ohne glauben fällt jede Anspannung, jeder Stress und jede Angst in sich zusammen. Ohne glauben können Sie sich nicht „mies“ fühlen. Auch dieses kann jeder Mensch, der wirklich offen ist für das was natürlich und wirklich ist, leicht und logisch nachvollziehen.

Nun ist aber das nächste Problem, dass kein Mensch einfach so aufhören kann zu glauben.

Und nun, werden Sie sich fragen, was hilft mir das alles mit meiner Angst – meinem Gedanken und Gefühls-Chaos – meiner ständigen Anspannung?

Es geht durch einfache Übungen recht schnell, dass jeder Mensch erfahren kann, wie es sich ohne glauben anfühlt. Dadurch wird klar, dass es ein grundloses Wohlgefühl gibt. Dazu gibt es heute unzählige Meditationstechniken, Atemübungen etc. Für mich ist die einfachste Variante die Stress-Handbremse, die Sie auf der Startseite von www.PräsenzMedizin.de finden.

Damit dieses grundlose wohlfühlen aber ohne Ende zum Alltag gehört, 365 Tage im Jahr, dafür braucht es Zeit, Übung und konsequentes Hinterfragen von allem.

Seit dem Jahr 2000 habe ich in unzähligen Texten und Bildern versucht immer noch einfacher das zu erläutern, was wirklich ist.

Erst als klar war, dass das gar nicht funktionieren kann, begann ich die Unlogik der gesamten Glauberei logisch zu demontieren, wodurch das übrig bleibt, was natürlich und wirklich ist.

Der Versuch alles immer noch einfacher darzustellen, so dass jeder Mensch es nachvollziehen kann, ergab dann in 2014 das PräsenzMedizin-Poster mit dem alle Probleme dieser Welt erklärt werden können und auch wo der Ausweg liegt.

Allein dieses hört sich für Sie vielleicht total größenwahnsinnig und nach Spinnerei an, ist aber auch vollkommen logisch und leicht nachvollziehbar.

Im weiteren Verlauf entstanden dann verschiedene Online-Video-Coachings und als logische Konsequenz aus den zahlreichen Rückmeldungen Anfang 2019 „Grundlos Wohlfühlen“ – Das Studium.

Ich bin sehr dankbar, dass es gelungen ist, für jeden Menschen verständlich die Illusion in all ihren Facetten logisch so auseinander zu nehmen, dass sie sich nicht weiter halten kann wie bisher und immer mehr ohne Ende grundlos wohlfühlen übrig bleibt … was völlig natürlich ist.

Ich wünsche allen Menschen, die die Chance für sich erkennen, die dieses Studium mit sich bringt, dass die Illusion möglichst bald beginnt sich aufzulösen und Sie sich endlich grundlos wohlfühlen … weil es natürlich ist.

Genießen Sie auch die zahlreichen „Nebenwirkungen“, die das mit sich bringt im Zusammenhang mit Ihrem Körper, im Umgang mit anderen Menschen, mit Ihren Kindern, Ihren Eltern, Ihrem Partner und dass Sie endlich das Wunder hier genießen als das Wunder, das Sie sind.

Ganz herzliche Grüße

Volker Mann

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