Wir können oberflächlich eine Menge wissen über die Dinge, die wir selber hergestellt haben, wie Autos, Computer, sonstige Gegenstände…

Wenn wir jedoch immer weiter hinterfragen und uns fragen, woher denn die Atome wissen, dass Sie diese oder jene Eigenschaften haben, so dass die Rohstoffe existieren können, aus denen wir dann irgendetwas herstellen können… ? – merken wir sehr schnell, dass wir über die Basis keine Ahnung haben.

… über die Natur selbst glauben wir nur zu wissen.

Weltweit sprechen wir zwar von wissen, aber bei genauer Betrachtung glauben wir nur zu wissen, was ein riesiger Unterschied ist.

Weitverbreitet ist auch der Glaube, dass glauben für das Mensch-Sein erforderlich ist. Dieser Irrtum beschert uns sämtliche Probleme auf diesem Planeten.

Das natürliche Mensch-Sein braucht keinerlei glauben, während die (fiktive) Persönlichkeit zwingend glauben braucht.

Nur: – kein Mensch kann diese paranoide Persönlichkeit sein.

???

Dieses ist vollkommen logisch und niemand braucht innerhalb der gesamten PräsenzMedizin irgendetwas zu glauben.

Es geht nur darum, immer weiter zu hinterfragen und dem Fakt ins Auge zu schauen, dass wir alle zusammen keine Ahnung haben.

Wieso ist das so?

In den Naturwissenschaften wird das Wesen der Natur erforscht.

Dort wird beobachtet, analysiert, zerkleinert, gemessen etc. und dann werden unzählige Interpretationen des Gemessenen und Beobachteten vorgenommen.

Dieses wird dann direkt oder im Laufe der Zeit als Wissen bezeichnet, obwohl es nur der Glaube ist, etwas zu wissen.

Wir Menschen sind Teil der Natur.

Wir wissen in Wirklichkeit über den menschlichen Körper nur ein paar oberflächliche Dinge.

Woher die Zellen und Organe wissen, wann und wie und was sie zu tun haben ist ein Wunder, das wir überhaupt nicht verstehen.

Wir tun aber so, als wenn wir dieses Wunder verstehen und greifen dann in etwas ein, wovon wir keine Ahnung haben?

Es existiert eine Unmenge von sogenanntem Wissen über unsere Ernährung.

Wir haben nur z.B. überhaupt keine Ahnung, woher die Darmschleimhaut weiß, was sie durchlassen und damit in den Körper aufnehmen soll und was weiter in die Toilette geleitet wird?

Genau so beobachten wir Pflanzen, Tiere, die Erde und das Universum und tun sehr oft so, als wenn wir etwas wissen… dabei haben wir alle zusammen keine Ahnung, auch wenn in vielen Bereichen es durch unverständliche Fachausdrücke sehr gut versteckt wird, dass wir keine Ahnung haben.

Wir haben nie wirklich hinterfragen gelernt – nirgends – und schon gar nicht immer und immer weiter zu hinterfragen… denn dann würden wir immer bei dem Punkt landen, dass wir keine. Ahnung haben

… und welche Persönlichkeit will das schon?

Das, was wir Menschen wirklich sind, kann mit dem ganzen geglaubten Nonsens gar nichts anfangen.

Wir haben es aber fast kollektiv geschafft zu glauben, dass wir diese Persönlichkeit sind, welche nur eine fiktive Plus-Minus-Geschichtssammlung ist, die in der Vergangenheit auf uns projiziert wurde, aber überhaupt gar nichts mit dem zu tun hat, was wir natürlicherweise sind.

Wir glauben jedoch zu wissen, dass wir dieses fiktive „Ding“ sind.

Jeder, der glaubt dieses „Ding“ zu sein erlebt Anspannung, Stress, Angst und fühlt sich mehr oder minder schlecht.

Je intensiver geglaubt wird diese Persönlichkeit zu sein und damit Bescheid zu wissen, desto schlechter fühlt sich der Mensch.

Schlecht fühlen ohne etwas zu glauben geht gar nicht – probieren Sie es aus – jetzt.

Auch dieses ist vollkommen logisch und leicht nachvollziehbar.

Wir glauben uns quasi unter hohem Energieeinsatz von unserer wahren Natur weg, als eine reine Fiktion,

  • die dann glaubt Bescheid zu wissen und
  • ständig in mehr oder weniger Stress / Angst lebt,
  • die glaubt das Leben bewältigen zu müssen,
  • die ständig glaubt, irgendwelche Ziele erreichen zu müssen oder
  • die glaubt etwas voranbringen zu müssen
  • und die vor allem immer glaubt, dass irgendetwas an ihr falsch ist, nicht genug ist oder zu wenig oder zu viel ist, was in Zukunft unbedingt verbessert werden muss…

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was unter dem vielgerühmten Fortschritt der letzten hundert Jahre verstanden wird?

Ja, wir haben unzählige technische Erfindungen gemacht, die wir heute alle nutzen können.

Nur haben Sie einmal darüber nachgedacht, was uns alle diese Entwicklungen bringen, wenn wir uns nicht wirklich wohlfühlen?

Wenn wir als Messlatte für Alles das durchschnittliche Jahres-Lebensgefühl jedes Einzelnen anlegen würden, dann wäre das Desaster leicht ersichtlich.

Es wäre dann auch leicht ersichtlich, dass unzählige der angepriesenen Dinge, Veranstaltungen, Ziele… immer nur für eine gewisse Zeit x dazu geführt haben, dass Sie sich etwas besser gefühlt haben, aber im Jahres-Durchschnitt…?

Es ist wie eine Massenhypnose, wo fast alle unter „glauben“ stehen und dies nicht einmal merken!

Viele werden jetzt denken oder sagen: aber ich glaube doch sowieso nichts!

Das mag für die offensichtlichen Sachen wie Werbung im Fernsehen stimmen, wo sehr deutlich ist, dass man Ihnen nur mit psychologischen Tricks irgendetwas verkaufen will.

Aber wie ist es mit

  • den sogenannten Experten?
  • all den Konzepten, Theorien, Philosophien, Erfahrungsberichten im materiellen, wie im immateriellen Bereich…
  • dem, was scheinbar wissenschaftlich erwiesen ist?
  • dem, was Ihnen als Bewertungen und Verurteilungen jeden Tag durch den Kopf schwirrt?
  • dem, was Sie über andere Menschen glauben?
  • dem, was Sie aufgrund Ihrer Lebenserfahrung glauben, dass es sich in der Zukunft wiederholen wird?
  • dem, was Sie jetzt bereits glauben über die Zukunft zu wissen?
  • dem, dass Sie glauben richtige oder falsche Entscheidungen treffen zu können, obwohl das völlig unlogisch ist?
  • dem, dass Sie glauben, dass die Gefühle, die Sie wahrnehmen etwas mit Ihnen zu tun haben, obwohl das völlig unmöglich ist?

Im Internet finden Sie unter woxikon.de 535 Synonyme und Redewendungen, die mit glauben zu tun haben. Daran kann man schon sehen, wie viel wir uns mit der ganzen „Glauberei“ den ganzen Tag beschäftigen.

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, sind Sie vielleicht einer der Menschen, die bereit sind glauben ganz generell zu hinterfragen? Und dabei geht es nicht darum gegen glauben in welcher Form auch immer anzugehen, sondern einfach konsequent zu hinterfragen und zu schauen, was natürlich und wirklich ist.

Und es fängt nicht bei den Anderen an, dass die endlich aufhören sollen zu glauben, sondern es kann nur bei jedem einzelnen anfangen – bei Ihnen. Und für wen das natürliche „ohne Ende grundlos wohlfühlen“  attraktiv erscheint, der kommt nicht darum herum die Illusion der gesamten Glauberei zu durchschauen und hinter sich zu lassen.

Ohne glauben

  • gäbe es keine Lieblosigkeiten,
  • gäbe es keine Streitereien und Kriege,
  • gäbe es keine Angst und keinen Stress
  • gäbe es wenig bis keine psychischen Probleme und wenig körperliche Symptome.
  • wären Menschen deutlich kreativer
  • würde vermutlich der technische Fortschritt deutlich rasanter verlaufen als bisher

Der Glaube Bescheid zu wissen macht uns selbst kaputt – wir glauben uns quasi kaputt – und über die ganzen Lieblosigkeiten, die diese fiktive Persönlichkeit produziert, schaden wir zuerst immer uns selbst, aber auch zahlreichen Babies, Kindern, anderen Menschen und unserer gesamten Umwelt.

Ohne die ganze Glauberei bleibt das Wunder übrig, das wir alle sind und das Wunder der Natur ringsherum, das wir in all den Unterschiedlichkeiten erfahren und geniessen können.

Alles in der Natur ist unterschiedlich. Die Natur kennt jedoch keine unterschiedliche Wertigkeit. Damit die unterschiedliche Wertigkeit scheinbar existieren kann… brauchen wir die gesamte Glauberei.

Falls Sie zu den Menschen gehören sollten, die nicht weiterhin in Anspannung, Stress, Angst und Leiden leben wollen und bereit sind, die Ursache davon – die gesamte Glauberei – in Frage zu stellen, wird Sie – das Studium: „Grundlos Wohlfühlen“ – begeistern.

  • logisch – leicht verständlich – offensichtlich – wie alles in der PräsenzMedizin.

Und wie immer: Auch in dem gesamten Studium brauchen Sie absolut nichts zu glauben.

Ganz herzliche Grüße

Dr. med. Volker Mann

2 Kommentare
  1. Marion Franke
    Marion Franke sagte:

    Hallo Herr Mann,
    mich würde Ihre Meinung interessieren zum Thema: was wir sähen, ernten wir auch. Wenn ich einen Apfelkern in den Boden stecke, wird besten Falls ein Apfelbaum daraus, jedoch nie ein Birnenbaum.
    Gibt es Ihrer Meinung nach so eine Übertragung auf das, was der Mensch „säht“ auch? Wenn er gutes säht, erntet er gutes? Wenn er Zerstörung säht, erntet er auch das. Natürlich können wir das nicht beweisen.
    Ich frage mich, ist es so oder ist das Glaube?
    Gibt es so etwas wie Ursache und Wirkung?
    Gibt es Ihrer Meinung nach Gestezmässigkeiten damit etwas geschieht? Auch in Bezug auf das, was einem Menschen passiert? Oder passiert alles wahllos?
    Ich würde mich über Ihre Meinung dazu freuen.
    Herzliche Gruesse,
    M. F.

    Antworten
    • Dr. med. Volker Mann
      Dr. med. Volker Mann sagte:

      Werte Frau Franke,
      Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      In der PräsenzMedizin ganz generell geht es nicht um Meinungen, Ansichten oder Sichtweisen. Es geht generell immer nur darum gemeinsam genau hin zu schauen, was natürlich und wirklich ist.
      Wenn Sie selber hinterfragen und schauen, was von der Ursache und Wirkungs-Beziehung übrig bleibt, wenn Sie die ganze Glauberei einmal weglassen, werden Sie merken, dass Sie keine Ahnung haben – und nicht nur Sie, sondern ich und alle anderen auch nicht.
      Zu diesem Thema, bei dem es viel Verwirrung gibt, werde ich demnächst einen eigenen Blog Beitrag verfassen.
      Herzliche Grüße Volker Mann

      Antworten

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